schützen statt schaden Fehlverhalten wie dieses hier vermeiden

Solches Fehlverhalten wie auf dem Bild muss unbedingt vermieden werden. Wer sich in der Natur bewegt, trägt eine Verantwortung.

Die Natur ist viel mehr als nur eine schöne Kulisse oder ein Erholungsgebiet für den Menschen. Sie ist überlebenswichtig für uns.

Sehr wichtig daher:

  • Grenzen von Naturschutzgebieten respektieren
  • mind obligatorischer Abstand von 25m vom Schilf 
  • innere Uferzone  (0 bis 150 m): möglichst keine Parallelfahrten zum Ufer
  • äussere Uferzone (150 bis 300 m): Vorsicht 
  • äussere Uferzone (150 bis 300 m) meiden während den sensiblen Phasen 
  • nicht in Schwärme reinpaddeln
  • Abstand zu den schwimmenden Tieren
aktuelle Schutzzonen Kt Bern: Geoportal Kt Bern  

Natuschutzgebiet Heideweg auf dem Bielersee. ALA

Die offenen Flächen auf dem Wasser bieten Wasservögeln eine gute Übersicht, was es Feinden erschwert, sich unbemerkt anzunähern. Allerdings werden dadurch auch Menschen im oder auf dem Wasser auf grosse Distanzen wahrgenommen. Diese frühe Entdeckbarkeit kann bei Wasservögeln zu einer hohen Störungsempfindlichkeit gegenüber unseren Aktivitäten führen.

Wasservögel sind während der Brutzeit, der Zeit der Schwungfedermauser im Spätsommer und in Kälteperioden im Winter besonders empfindlich gegenüber Störungen. Zur Brutzeit können sich Störungen negativ auf den Bruterfolg auswirken, da z.B. nach einer Störung vom Altvogel getrennte Junge eine geringe Überlebenschance haben.

Während der Grossgefiedermauser sind Schwäne, Enten, Rallen und Taucher im Sommer über mehrere Wochen flugunfähig. In dieser Zeit suchen sie besonders geeignete Gebiete auf und reagieren äusserst sensibel, da sie nicht fliegend vor Störungen flüchten können. Die Vögel merken sich solche Ereignisse: Mausergebiete werden bei anhaltenden Störungen im Folgejahr gemieden.

Ufernähe meiden

Besonders in Ufernähe kann es zu Störungen kommen geben, wenn sich Paddler an den Seerändern orientieren. Ausserdem müssen Paddler diesen Teil durchfahren, um in Richtung Seemitte zu kommen. Gleichzeitig suchen viele Vögel in seichtem Gewässer nach Nahrung.

Scroll UpScroll Up